Tastaturentest
Letzte Woche habe ich mir drei Tastaturen bestellt, um die ideale für mich herauszufinden:- Fujitsu KBPC E,
- Microsoft Natural Ergonomic Keyboard 4000 und
- Microsoft Natural Ergonomic Desktop 7000.
Die Fujitsu-Tastatur fand ich sehr interessant, weil man sie sowohl normal als auch ergonomisch nutzen kann. Beim Transport nimmt sie daher deutlich weniger Platz weg.
Dass im Test gleich zwei Microsoft-Tastaturen waren, liegt daran, dass ich mit meinem Uralt-Schätzchen "Natural Keyboard" schon seit Jahren sehr glücklich war und sie erst vor kurzem schweren Herzens ausrangiert habe. Außerdem ließen die Rezenzionen darauf hoffen, dass ich gut damit klarkommen würde.
Der Test fand dann am vergangenen Wochenende statt.
Als erstes hatte ich die Fujitsu-Tastatur am Wickel, weil ich einfach sehr neugierig auf das Prinzip war. Leider konnte es mich nicht überzeugen, denn der Klappmechanismus war doch etwas hakelig und schwer zu bedienen. Und bevor ich die Tastatur zerstöre, habe ich sie lieber wieder eingepackt - sehr schade, ich hatte mir mehr Praktikabilität erhofft. :-(
Dann folgte die kabelgebundene Tastatur "Microsoft Natural Ergonomic Keyboard 4000". Sie überzeugte sofort, war griffig, ließ sich gut handhaben und sofort verwenden. Wirklich sehr schön, alles so, wie ich es von meiner alten Version gewohnt war. Die neue Möglichkeit, ein Polster unter die Tastatur zu legen und somit ein Anwinkeln der Handgelenke völlig zu unterbinden, finde ich richtig klasse - auf diese Weise ist diese neue Tastatur nochmals Handgelenk schonender als die, die ich jahrelang genutzt habe.
Trotzdem musste ich den "Microsoft Natural Ergonomic Desktop 7000" ausführlicher testen, denn dieses Konzept fand ich besonders attraktiv - einmal wegen der im Set enthaltenen Maus und zweitens auch, weil eben kein lästiger Kabelsalat im Weg ist - das ist mir besonders wichtig, weil ich keinen PC habe, sondern mit einem Laptop arbeite, nichtsdestotrotz aber für größere Texte eine richtige Tastatur vorziehe. Die Tastatur ist fast dieselbe wie das "Microsoft Natural Ergonomic Keyboard 4000", nur die drei Leuchtdiödchen fehlen, die anzeigen, ob der NUM-Block, die Umschalttaste und Rollen aktiviert sind. Das ist etwas unpraktisch und ich kann auch nicht glauben, dass das Dauerleuchten des Lämpchens für den aktivierten Ziffernblock soviel Strom kostet, dass sie schlichtweg eingespart wurden.
Der erste Test war durchweg positiv, nach dem Installieren der Software sowie der Gerätetreiber funktionierte der Desktop tadellos, ein halbstündiger Test verlief ohne Probleme, dass man sich an neue Tastaturen erst gewöhnen muss, ist ja selbstverständlich.
Der zweite Testtag war allerdings ernüchternd: Viele Zeichen wurden nicht angenommen, daraufhin musste ich sehr viel korrigieren und ein flüssiges und vor allem schnelles Schreiben war nicht möglich.
Sehr schade, denn ich war am Samstag vollkommen überzeugt und am Sonntag auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt worden.
Mit so unterschiedlichen Tagesformen des Desktops kommt er für mich nun nicht mehr infrage, also habe ich ihn schweren Herzens wieder eingepackt und werde ihn als fehlerhaftes Gerät zurückschicken. Ob ich in einiger Zeit einen zweiten Test mit diesem Desktop starten werde, der - wenn er funktioniert - wirklich klasse ist, weiß ich noch nicht, die ergonomische Tastatur "Microsoft Natural Ergonomic Keyboard 4000" bleibt auf jeden Fall erst mal bei mir und muss sich dem Langzeitpraxistest unterziehen. Ich hoffe sehr, dass sie mich so überzeugt wie meine alte Tastatur und dass ich nach einem halben Jahr weiterhin nur Gutes berichten kann.
Dass ich jetzt wieder mit einer ergonomischen Tastatur schreiben kann, finde ich einfach nur prima, ich habe es doch sehr vermisst und gerade Tastaturen sind einfach nicht so schön.
Der Artikel wurde am 27.09.2011 von Andrea veröffentlicht.

