Dem Dreck an den Kragen - das Polieren mit einer Spezialpolitur
Ein Hoch auf Polituren für stark verschmutzte und verwitterte Lacke!Dass mein AX weiß ist, ist wohl jedem aufgefallen - allerdings nur von weitem. Aus der Nähe betrachtet, konnte man sehr wohl auf den Gedanken kommen, dass es ein scheckiges Auto ist - mit hier gelben, da grauen Verfärbungen, von den vorhandenen Roststellen, um die ich mich noch kümmern muss, mal ganz abgesehen.
Für heute hatten Michael und ich uns vorgenommen, dass wir die Spezialpolitur ausprobieren, die den Lack wieder sauber bekommen soll. Da wir überlegten, dass wir eventuell auch gleich einige der Roststellen bearbeiten könnten - heute ist das Wetter schön und es soll zwei Tage trocken bleiben, so dass der Spachtel durchtrocknen könnte - sind wir vormittags noch einkaufen gefahren. Neben einem neuen Luftfilter und Getriebeöl für den Wechsel der rechten Antriebswelle lautete der Plan, passende weiße Farbe für den AX zu kaufen. Das war aber einfacher gesagt als getan - wir haben schlichtweg nichts Passendes gefunden.
Als das Auto also dann in Schwerte auf dem Baumarkt-Parkplatz stand, eröffnete Michael mir, dass er sich Gedanken um die Farbgestaltung des Autos gemacht habe. Er wollte den Teil, der jetzt mit Steinschlagschutz behandelt ist, genauso neu behandeln, außerdem den jeweils unteren Teil der Stoßstangen.
Dazu fiel mir dann ein, dass ich mir vorstellen könne, den kompletten unteren Teil des Autos und die gesamten Stoßstangen schwarz zu lackieren - einerseits hat mich der doch etwas strapazierte Lack am unteren Teil des Fahrzeugs darauf gebracht, andererseits mein ganz persönlicher Tick: meine Pinguinverrücktheit. Und warum nicht ein Auto in den Pinguin-Farben lackieren?
Aber erst mal musste vor jeglicher Überlegung, wie das Auto denn mal aussehen sollte, der Lack gereinigt und poliert werden. Es hat vier Stunden gedauert - davon 1½ Stunden zu zweit - bis das Auto einmal rundum behandelt war. Der Unterschied kann sich allerdings sehen lassen - das Auto ist jetzt richtig weiß, die Fingerabdrücke an den Türen und der Heckklappe sind weg, desgleichen Flecken von Schmiermitteln und Benzin, und der Lack glänzt wieder.
Vier Stunden Knochenarbeit und Am-Auto-Herumwienern, die sich aber deutlich gelohnt haben.
Leider habe ich vor der Putzaktion nicht viele Photos gemacht, aber zwischendrin habe ich ein wenig dokumentiert und vor allem das Nachher-Photo überzeugt dann doch.

Fahrerseite vor dem Reinigen/Polieren

Fahrerseite nach dem Reinigen/Polieren
Der Rost unterhalb des Schlosses ließ sich natürlich nicht beseitigen, aber der Dreck ist schon mal weg - seeehr erfreulich. :-)
Hier sieht man sehr schön, wie viel besser der Lack aussieht:

Hier der Unterschied zwischen bearbeiteter Tür und dem noch unbearbeiteten Rest des Autos
Der nächste Poliermarathon - hoffentlich mit weniger Zeitaufwand *ächz* - steht dann an, wenn sämtliche Rostbeseitigungs- und Lackierarbeiten gemacht sind. Ist also noch ein gutes Stück in der Zukunft. *aufatme*
Der Artikel wurde am 17.03.2010 von Andrea veröffentlicht.
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