Glörtalsperre oder: Hin und wieder zurück
Heute Abend fängt das erste Treffen der BXIG an und in der Jugendherberge Glörtal statt. Und nicht unbedingt, weil wir soooo viel mitnehmen müssen - obwohl die Autos schon gut voll sind :D - sondern weil Michael ja mit dem BX GTI (der einige Monate stand und zwar keine Mucken macht, aber man weiß ja nie) hinfahren wird und ich heute nicht übernachten kann, fahre ich also mit meinem AX Pingouin hinterher.In der schönsten Mittagswärme fahren wir los - Michael freut sich schon, dass er die Klimaanlage des GTI neu hat befüllen lassen, mir reichen, ehrlich gesagt, offene Fenster ;-) - und bei strahlendem Sonnenschein gemütlich erst über die A45 und dann über die B54 und Nebenstraßen Richtung Glörtalsperre. Es ist eine wirklich schöne Strecke, nach der Autobahn fahren wir eine Zeitland an der Volme entlang, bis wir dann Richtung Breckerfeld abbiegen müssen. Das letzte Stück durch das Örtchen Loh mit seinen sehr engen Straßen lässt mich aufatmen, dass ich nur mit meinem kleinen AX unterwegs bin - bis mir einfällt, dass derselbe Weg morgen im XM Break ansteht. *eek*
Vor der Schranke zur Jugendherberge müssen wir ein Weilchen auf den Herbergsvater warten, damit er uns aufschließt. Michael wird durchgewunken, ich musste dann noch einmal nachfragen, ob ich auch mit durch darf - mit Hinweis darauf, dass ich für das Treffen wohl mit dem falschen Auto angereist bin, durfte ich dann auch auf die knapp 1,5 km lange Zufahrt zur Jugendherberge und dem See. Wow, was für eine Strecke! Wegen fehlender Hydropneumatik und nicht ganz jungem Fahrwerk bin ich dann deutlich langsamer als Michael im BX den Weg heruntergefahren. Ja, ich bin ein Feigling, aber mein Auto soll ja nicht mitten im Wald auseinanderfallen. ;-)
Nach der holprigen, aber landschaftlich auch reizvollen Fahrt durch den Wald kamen wir dann an der Talsperre an. Wow, sehr schön gelegen. :-)
Wir haben dann die Autos ausgeräumt, uns in unserem Zimmer - hilfe, es ist das Lehrerzimmer! *eek* - eingerichtet und sind dann noch ein wenig durch die Gegend gefahren, weil es sehr erforderlich wurde, Insektenschutzmittel für uns einzukaufen, da wir beim Befestigen der Hinweisschilder an der Schranke schon fast lebendig aufgefuttert wurden. Der Nachteil an schöner Pampa ist zugegebenermaßen, dass man für spezielle Sachen doch reichlich weit fahren muss - in unserem Fall dann bis Hagen-Eilpe. *seufz* Aber die Strecke war nett. :-)
Abends haben wir dann in sehr kleiner Runde noch zusammengesessen, bis es für mich Zeit wurde, nach Hause zu fahren. Heiner habe ich noch zu Hause abgesetzt, dadurch bin ich eine etwas andere Strecke zurück nach Hagen-Priorei und die B54 gefahren - eine sehr nette und schön kurvige Strecke. Hatte wirklich etwas, die Schlaglöcher waren nicht so dolle, aber trotzdem war's schön.
Und so hat mein "Pingouin" dann auch mal das südliche Ruhrgebiet / nördliche Sauerland kennengelernt - er hat nicht gestreikt und brav gemacht, was ich von ihm wollte - es war eine schöne Fahrt. :-)
Der Artikel wurde am 09.07.2010 von Andrea veröffentlicht.
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